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May 24 2015

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May 21 2015

cygenb0ck
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Gehacktes Handy enthüllt Verbindungen zwischen Leipziger Neonazis und Polizisten


Gehacktes handy enthüllt verbindungen zwischen leipziger neonazis und polizisten

Als am 9. Mai auf der linken Plattform indymedia Hunderte private Nachrichten von einem Handy veröffentlicht wurden, das dem bekannten Neonazi-Kader Alexander K. geklaut worden war, konnte man so einiges über das Innenleben der rechtsextremen Szene in Leipzig lernen—unter anderem, dass K. Verbindungen zu mehreren Legida-Organisatoren hatte und ihnen immer wieder mit Rat und Tat zur Seite stand.



Das war aber noch lange nicht alles, wie die Veröffentlichung einer zweiten Ladung Nachrichten aus dem Handy am Sonntag zeigen. Aus den Screenshots scheint diesmal hervorzugehen, dass K. mit mindestens einem Leipziger Polizisten engen Kontakt hatte. Die Unbekannten erheben außerdem gegen zwei weitere Beamte den Vorwurf, rechtsradikales Gedankengut zu teilen. Bei einem Polizisten, Roger B., wird auf einen Facebook-Screenshot verwiesen, auf dem er ein Familienfoto seines Neffen mit „Fein fein deutscher vater deutsches kind 88" kommentiert—„88" steht in rechten Kreisen für „Heil Hitler".

Dem zweiten Polizisten, Jens K., wird sogar vorgeworfen, Beweismittel für die Ermittlungen im tödlichen Überfall auf einen Iraker 2010 versteckt zu haben. An der Tat war sein Sohn Daniel beteiligt. Beweise führen die Unbekannten allerdings keine an.

Konkreter wird es mit einer ganzen Reihe Screenshots von Chats zwischen Alexander K. und dem Bereitschaftspolizisten Fernando V. Die beiden scheinen ein vertrautes Verhältnis zu haben—was vor allem daran zu liegen scheint, dass Fernando sehr offen für die rechtsradikalen Ansichten K.s ist. Als K. ihm zum Beispiel seine Gedanken zu den Anschlägen in Paris mitteilt, die natürlich darauf hinauslaufen, dass nicht die Muslime das Hauptproblem seien, sondern „jene Kräfte, die bereits vor Ende des 2. Weltkriegs Pläne schmiedeten, Deutschland und Europa zu schwächen", die Auserwählten „in den Schaltzentralen der Hochfinanz" (lies: die Juden), da gratuliert ihm der Polizist V. zu den „sehr weisen Worten".

Am meisten scheinen die beiden sich aber über Erfolge und Misserfolge von Legida ausgetauscht zu haben. Auch „Attacken" durch die Linken (die Fernando „marodierende Gutmenschen" nennt) waren ein großes Thema—zum Beispiel, wenn K. seinen Kumpel bei der Polizei bittet, Einsatzkräfte vorbeizuschicken, weil vor seinem Haus „Zecken" stehen. Oder wenn Fernando sich erkundigt, ob der Dresdner Neonazi Maik Müller (den er beim Vornamen nennt) angegriffen worden sei:

Die Bereitschaftspolizei Sachsen, in der Fernando V. tätig ist, hat mittlerweile erklärt, dass sie die Mitschnitte für authentisch hält. Die Leipziger Polizei hat angekündigt, das als Reaktion auf den NSU-Skandal gebildete „Operative Abwehrzentrum gegen Rechts" befasse sich mit der Aufklärung des Falles. In einem Pressetext des OAZ heißt es dazu:

„Die Veröffentlichung von Chatprotokollen des Alexander K. auf dem Internetportal 'Indymedia' und den daraus seitens der linken Aktivisten geschlussfolgerten Beziehungen von sächsischen Polizeibeamten in die rechtsextreme Szene und eine unterstellte Befürwortung rechten Gedankenguts dieser Polizeibeamten wird seitens der Polizei sehr ernst genommen."

Auch im sächsischen Innenministerium scheint man die Vorwürfe ernst zu nehmen—zumindest schaltete sich der Sprecher Martin Strunden dazu auf Twitter ein, um „Aufklärung" anzukündigen.

Im Laufe der Legida-Demonstrationen war es immer wieder zu Beschwerden gekommen, dass die Einsatzkräfte der Polizei besonders gegenüber Gegendemonstranten erhöhte Gewalt anwenden. Die Tatsache, dass Polizisten im im direkten Kontakt mit Neonazis standen, könnte diesen Vorwürfen mehr Nachdruck verleihen. „Gerade vor dem Hintergrund des schwierigen Demonstrationsgeschehens in den vergangenen Monaten darf nicht der Eindruck entstehen, dass Polizeibedienstete in dienstlichen Handlungen durch politische Motive beeinflusst worden sind", forderte der innenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion in Sachsen Valentin Lippmann deshalb in Hinblick auf die Veröffentlichung.









http://www.vice.com/de/read/gehacktes-handy-enthuellt-verbindungen-zwischen-leipziger-neonazis-polizisten-472
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cygenb0ck
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May 20 2015

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For all you lovers of English out there.

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cygenb0ck
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cygenb0ck
17:17

In der 12. Klasse verbrachten meine damals aktuelle depressive Episode und ich einige Zeit in einer Klinik. Leider konnten wir diesen kleinen Urlaub nicht in die Sommerferien legen, sondern sind einfach mitten im Schuljahr für ein paar Wochen von der Bildfläche verschwunden. Als ich wieder halbwegs stabilisiert war, stand ein Gespräch mit dem Kollegstufenbetreuer an. Ich erzählte, was mit mir los war und wie ich mir den restlichen Weg bis zum Abitur so vorgestellt habe. Er warf irgendwann ein: “Also Katarina, ich kann nicht so wirklich glauben, dass du depressiv sein sollst. Dafür redest du zu offen.”

Dieses Narrativ des guten Depressiven™, der sich so verhält, wie ein guter Depressiver™ das nun einmal tut, ist tief verankert. Das zeigt auch dieser Text, in dem es in erster Linie um einen Streit zwischen zwei Twitterinnen gehen soll, der nebenbei aber auch das eben erwähnte Bild des guten Depressiven™ aufgreift.

Der gute Depressive™ leidet nämlich. Er schlurft weinend durch die Gegend, sofern er noch schlurfen kann, und murmelt händeringend: “Ach! Ach!” Der gute Depressive™ spricht aber auch nicht darüber, wie es ihm geht, außer er sucht heimlich einen Psychiater auf, dem er auf der Couch liegend sein Leid klagt, woraufhin dieser ihn mit einem Rezept für Glücklichmacher nach Hause schickt. Bis in sechs Wochen dann, falls Sie dann noch am Leben sind, haha.

Was der gute Depressive™ nicht tut: Versuchen sein Leben so gut wie nur irgendwie möglich weiterzuführen, auch wenn es eigentlich nicht geht und er an seine Grenzen stößt. Der gute Depressive™ spricht auch nicht über seine Krankheit; er leidet im stillen Kämmerlein. Er berichtet nicht im Internet davon, dass er es heute geschafft hat, zu duschen, einen halben Teller Suppe zu essen und sogar ein wenig durch die Gegend zu schlurfen und dass das ein riesiger Erfolg ist. Er macht anderen keinen Mut. Er kommentiert seine eigenen Suizidgedanken nicht in zynischen Tweets. Nein, der gute Depressive™ kennt nur noch einen einzigen Lebensinhalt: Depressiv sein, aber bitte dem Bild des guten Depressiven™ entsprechend*.

Ich bin demnach keine gute Depressive™. Wenn ich mal überlege, wie viele schwere depressiven Episoden inkl. Suizidgefährdung ich in den letzten sieben Jahren hatte (drei) und was ich in der Zwischenzeit irgendwie auf die Reihe bekommen habe (Abitur, Bachelor, fürs Masterstudium in eine neue Stadt gezogen, eine Katze zugelegt), dann kann ich doch gar nicht depressiv sein. Ich kann doch nicht krank sein.

Wobei. Doch, kann ich. Ich kann gleichzeitig eine mehrere psychische Erkrankungen haben, die mich in meiner Lebensführung so einschränken, dass sie wirklich einen Krankheitswert haben, aber ich muss mich nicht zwangsläufig als krank und leidend sehen. Das hilft mir nämlich nicht. Es bringt mich nicht weiter. Mein Leben ist auch so – in schlechten Momenten – scheiße genug. Ich muss mich nicht durch eine Selbstzuschreibung, an der ein riesiges Stigma hängt, noch weiter runterziehen.

Neben meiner immer wieder aufmuckenden Psyche habe ich auch Migräne, die mehrmals im Monat auftaucht und mich vorzugsweise direkt über meiner Kloschüssel ausknockt. Ich würde trotzdem nicht sagen, dass ich unter Migräne leide, so generell. Ja, es ist scheiße, ja, es schränkt mich sehr ein, ja, ich habe eigentlich immer Schmerzmittel dabei, weil ich immer für eine Attacke gewappnet sein muss. Ich hab das aber nicht erst seit gestern, ebensowenig wie die Depressionen. Im Laufe der Zeit lernt man, wie man mit einer chronischen Erkrankung umgehen kann und wie man sich trotzdem möglichst viel Lebensqualität erhält. Man lernt auch, mit den Labels umzugehen. Wie man das macht, ist aber sehr individuell, und ich würde mich sehr, sehr davor hüten, anderen Menschen vorzuschreiben, wie sie sich zu identifizieren haben. Ich wäre auch sehr vorsichtig, zwischen “echten” Depressiven, die wie zufällig auch gute Depressive™ sind, und den anderen, die diesem Bild nicht entsprechen, zu unterscheiden und letzteren ihre Erfahrungen abzusprechen.

Hallo, ich bin Kati und ich habe Depressionen, aber ich bin erstaunlicherweise sehr viel mehr als eine Diagnose und ich existiere nicht, um in die Schablone des guten Depressiven™ zu passen.

*zur Klarstellung: Der gute Depressive™ ist eine Überspitzung der öffentlichen Wahrnehmung von Depressiven, keine Persiflage auf Menschen, die depressiv sind. Ja, dieser gesamte Text ist sehr zynisch. It’s how I cope.

Der gute Depressive™ | katikuerschmeckert
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cygenb0ck
17:14
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17:12

First review of intern's code


/* by JtR */

cygenb0ck
17:12
do you ever see spoilers for a show you don’t watch anymore and just ...
#’glad i got outta that one’
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cygenb0ck
17:11

Remember Lidice

cygenb0ck
17:08
[l] Die Ausrede des Tages kommt von "deutschen Sicherheitskreisen" angesichts der Tatsache, dass sie mit dem Finger in der Keksdose erwischt wurden:
Deutsche Sicherheitskreise sprachen von "unrichtigen Behauptungen". Anfangs- und Endpunkt einer Strecke eines Netzbetreibers hätten keine Aussagekraft über die Anfangs- und Endpunkte der über diese Strecke geleiteten Telekommunikationsverbindungen.
Sehr ihr? Das ist doch völlig klar! Nur weil wir im Auftrag der NSA die Leitung zwischen Luxemburg und Österreich abgehört haben, heißt das doch nicht, dass wir Luxemburg oder Österreich abgehört haben!1!! Es ging uns lediglich um die fehlgerouteten Datenpakete zwischen dem Pakistan und Syrien! Das kommt immer wieder vor, dass die versehentlich über Österreich und Luxemburg geroutet werden!1!! Und dann wollen wir die doch sehen! Gegen den Terrorismus und so!!1!
Fefes Blog
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